Gentrifizierung und Milieuschutz – eine Stadt zwischen Fortschritt und Verdrängung

Ich sitze in einer Wohnung in Berlin-Alt-Treptow, nicht weit von der Hermannstraße, dem „Görli“ und Co. entfernt, an meinem Laptop und schreibe diesen Blogpost. Nebenan höre ich schreiende Kinder, ich komme mir vor wie im Prenzlauer Berg. Nur dass ich nicht im Prenzlauer Berg bin und einen laktosefreien Latte macchiato in einem Café trinke, sondern mich am Rande eines Bezirks befinde, der ursprünglich der Arbeiterklasse der Stadt angehörte.

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Wenn ich aus dem Fenster schaue, überrollt mich ein wenig Verachtung beim Betrachten der Gartenidylle, die direkt neben meinem Innenhof stattfindet: Die Häuserfassaden sind neu saniert, in knalligen roten Farben gestrichen, sie passen nicht so recht in das übliche Bild rein, was die Straße bietet. Natürlich sind überall Balkone angebracht, der „Garten“ – also die Grünfläche – ist bepflanzt, wahrscheinlich sogar mit eigenen Kräutern, ein großer Grill wie man ihn aus amerikanischen Serien kennt, steht im Hof und für die Kinder wurde extra eine Hüpfburg gekauft, die jeden Tag aufs Neue in Betrieb genommen wird und den Nachbarn mit ihrem Blaswerk und dem entstehenden Kindergeschrei das Gefühl gibt, irgendwo am Stadtrand in der Nähe eines Kindergartens gelandet zu sein, aber nicht an der Grenze zu Neukölln.

Letztens gab es eine Gartenparty. Mit Buffet, Hüpfburg natürlich und gefühlt all den anderen Sachen, die man nicht als spießig betrachten würde, wenn man außerhalb wohnen würde. Aber mitten in Berlin – ja hier ist das eher ein typisches Bild dafür, wie Milieuveränderung und Gentrifizierung stattfindet. Das bedeutet, dass Stadtteile zu Kosten der ansässigen Bevölkerung aufgewertet werden und diese durch wohlhabendere Bevölkerungsschichten verdrängt wird.

Politische Instrumentalisierung des Begriffs

Und die Wut der alteingesessenen Berliner darüber ist groß. Schon bei den Nachbarn von nebenan werden regelmäßig Beschimpfungen auf die Fassaden geschrieben. Doch noch mehr als in kleinen, alltäglichen Auseinandersetzungen merkt man den Unmut darüber vor allem im politischen Wahlkampf. Gerade die Linken versuchen mit Wahlslogans wie „Die Linke – und die Stadt gehört dir!“ derzeit Menschen anzusprechen, die sich zunehmend von der gehobenen Mittelschicht verdrängt fühlen.

Dabei gilt es meiner Meinung nach zu differenzieren – Gentrifizierung hat zwei Gesichter. Steigende Mieten, unbezahlbarer Wohnraum, Verdrängung von kiezspezifischen Gegebenheiten auf der einen Seite, aber Gentrifizierung ist ein Begriff, der zu total verwendet wird. Es ist nicht nur alles schlecht und böse. Die Stadt braucht notwendige Sanierungen und Fortschritt, um nicht in Stagnation zu verfallen. Berlin nur den alteingesessenen Berlinern? Wer so denkt, verschließt die Augen vor dem Wandel. Interessant hinsichtlich des Phänomens der Stadtveränderung ist beispielsweise auch, dass es in den Niederlanden nicht „Gentrifizierung“ genannt wird, sondern „Kvarterløft“, was frei übersetzt so etwas wie „Verschönerung“ bedeutet. Im Gegensatz zu Berlin protestieren die Niederländer nicht, warum auch, wenn es sich doch um eine Aufbesserung der Stadt handelt?

Auch die neusten Ereignisse in der Rigaer Straße zeigen deutlich, wie stark die Berliner – oder zumindest gerade die Linksautonomen und selbst ernannten Anarchisten der Stadt – um diese kämpfen. Doch kann die Gentrifizierung damit aufgehalten werden?

Ist Milieuschutz die Lösung?

Sicher nicht. Doch es gibt andere Lösungsansätze, die in der Vergangenheit ausprobiert wurden, unter dem Stichwort „Milieuschutz“. Die Soziale Erhaltungsverordnung vom 11. September 2014 versucht seitdem, unsere Kieze im richtigen Gleichgewicht zu halten. So dürfen Sanierungen beispielsweise nur in einem bestimmten Maße ausgeführt werden, um die Mietpreise niedrig zu halten, auch für Ferienwohnungen braucht es eine spezielle Genehmigung.

Auch von der „Mietpreisbremse“ ist oft die Rede. Das Problem dabei ist jedoch, dass so die Mieten knapp über dem Durchschnitt gehalten werden, aber viele Menschen eben unter dem Durchschnitt verdienen. Auch sind so viele Lücken in der Regelung zur Mietpreisbremse vorhanden, dass die Vorschriften oft geschickt umgangen werden können, wenn es um Modernisierungen oder Ähnliches geht.

Berlin wird sich auch künftig verändern

Gentrifizierung wird Berlin und seine Bewohner auch in Zukunft noch beschäftigen und für viele Konflikte sorgen, da bin ich mir sicher. Doch wie das Zusammenleben sich dadurch verändern wird, bleibt abzuwarten. Regelungen wie der Mileuschutz und eine Verbesserung der Vorschriften für Vermieter und Eigentümer, wie durch eine weitere Verschärfung der Mietpreisbremse, führen hoffentlich in Zukunft dazu, dass die Vielfalt an Bewohnern in Berlin und seinen Kiezen erhalten bleibt.

Situation auf dem Wohnungsmarkt in Berlin – kein guter Start für Studierende und Zugezogene

Das ewige Leid mit der Suche nach einer Wohnung in Berlin. Citynah, aber trotzdem ruhig gelegen, sollte sie sein. Mindestens zwei Zimmer am besten mit schöner Aussicht, aber Kaltmiete bitte nicht mehr als 300 Euro. Ach, und ein Balkon wäre prima!

Schön wär’s. Die Realität auf dem Wohnungsmarkt in Berlin sieht da leider ganz anders aus. Einzimmerwohnungen für 600 Euro und mehr… dunkel, klein und laut. Vielleicht muss man seine eigenen Ansprüche einfach runterschrauben, denkt man sich. Aber vielleicht liegt es auch gar nicht an einem selbst. Eine kurze Analyse des derzeitigen Wohnungsmarktes in Berlin hilft:

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Derzeit stehen in Berlin gerade mal 1,5 Prozent der Wohnungen leer. Nach Angaben des Wohnmarktreports Berlin 2016 wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 weniger als 50.000 Wohnungen angeboten – 14.000 Wohnungen weniger, als noch im Jahr zuvor. Das liegt vor allem auch an dem hohen Nachfragedruck und am Anstieg der Angebotsmieten. Niemand möchte sich, wenn nicht unbedingt nötig, eine neue Wohnung suchen müssen. Denn meist ist diese teurer und wahrscheinlich sogar kleiner und die Wohnungssuche kann gut mal mehrere Monate dauern. Ich selbst kann mir auch eine Menge schönerer Dinge vorstellen, als in Berlin auf Wohnungssuche zu gehen. Aber Neuzugezogene haben ja keine andere Wahl!

Weniger beliebte Kieze werden stärker nachgefragt

Wenn man also dennoch in die missliche Lage kommt, eine neue Wohnung suchen zu müssen, wird oft nach Ausweichlagen Ausschau gehalten. Das Problem hierbei ist, dass diese Gegenden auch irgendwann wieder teurer werden, weil hier ebenfalls die Nachfrage steigt. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Bezirk Wedding – früher eher der „Arbeiterbezirk“ mit einem schlechten Ruf, heute hip, nachgefragt und immer jünger werdend.

Gerade hier wäre es wichtig, Mieterhöhungen zu begrenzen, vor allem nach Modernisierungen – vorgeschlagene Werte liegen bei rund 15 Prozent in fünf Jahren. Viele Menschen, die nahe der Innenstadt wohnen, geben schon heute gut die Hälfte ihres Einkommens nur allein für die Miete aus. Verbraucherschützer kritisieren das und empfehlen dagegen eine Ausgabe von lediglich einem Drittel der Einnahmen. Aber Empfehlungen allein helfen leider auch nicht weiter.

Am günstigsten wohnen im Südwesten der Stadt

In wenigen Bereichen der Stadt sind die Mietpreise im Vergleich zum Vorjahr aber tatsächlich auch gesunken. Dazu gehört beispielsweise der Kaudamm-nahe Bereich um den Olivaer Platz in Charlottenburg oder auch der Ortsteil Wannsee in Zehlendorf. Mit neun Euro pro Quadratmeter liegt man hier deutlich unter dem, was man in der Innenstadt zahlt. Aber aufgepasst: Meistens gibt es hier nur Wohnungen, die 90 Quadratmeter oder mehr haben.
Am Ende ist das also auch nicht die passende Lösung für Studierende oder Geringverdiener. Zudem boomt der Markt mit Eigentumswohnungen, wodurch größere Wohnungen oftmals gar nicht gemietet, sondern nur gekauft werden können. Zudem sind auch gerade hier die Preise enorm gestiegen – und zwar um ganze zehn Prozent auf 3000 Euro pro Quadratmeter. Der prozentuale Zuwachs ist dabei nahezu doppelt so hoch wie bei den Mieten.

Nur noch zwei Bezirke mit Kaufpreisen unter 2000 Euro pro Quadratmeter

Immobilienkäufer werden immer noch am meisten in den Innenstadtlagen zur Tasche gebeten. In Mitte liegen Quadratmeterpreise bei durchschnittlich 3921 Euro, dahinter liegt Friedrichshain-Kreuzberg mit 3604 Euro. Damit ist der Bezirk sogar schon teurer geworden als das gutbürgerliche Charlottenburg-Wilmersdorf. Dort beträgt der durchschnittliche Kaufpreis 3393 Euro pro Quadratmeter.

Nur in Lichtenberg, Spandau und Marzahn-Hellersdorf sind die Preise auf einem, im Vergleich, niedrigen Niveau. So zahlt man in Lichtenberg für den Quadratmeter 2331 Euro, die Immoblienpreise in Spandau liegen bei 1567 Euro und in Marzahn-Hellersdorf 1667 Euro. Aber ganz ehrlich: Welcher Student möchte schon in diese Gegenden ziehen?

Wenig Möglichkeiten für Zugezogene mit geringem Budget

Es sieht wohl schlecht aus für Menschen, die neu nach Berlin kommen oder Berliner, die sich eine neue Wohnung suchen müssen. Auch das Verbot für die Begrenzung von Ferienwohnungen in Berlin ist wohl nur ein heißer Tropfen auf dem Stein. Dazu kommt noch die Frage nach der Unterbringung der in Berlin lebenden Flüchtlinge. Viele Probleme, die also noch gelöst werden müssen. Eine spannende, aber vor allem auch anstrengende Aufgabe für Berlin.

Verbot von Ferienwohnungen in Berlin – ist das die Lösung zur Verbesserung der Wohnungsmarktsituation?

DIE FAKTEN

Seit dem 1. Mai 2016 gilt eine neue Regelung für Ferienwohnungen in Berlin, die das nicht genehmigte Vermieten von Privatwohnungen zur Straftat ernannt hat. Nach dem neuen Gesetz des rot-schwarzen Senats ist es verboten, ganze Wohnungen als Ferienwohnungen anzubieten, aber auch Wohnungen bei längerer Abwesenheit freistehen zu lassen. Wer dies dennoch tut, dem droht eine empfindliche Geldstrafe von bis zu 100.000 Euro. Das Land will mit diesem sogenannten Zweckentfremdungsverbot den angespannten Berliner Wohnungsmarkt entspannen.

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Wie viele Ferienwohnungen gibt es in Berlin?

Offiziell waren bis zur Einführung des Zweckentfremdungsverbots vor zwei Jahren rund 6.300 Ferienwohnungen gemeldet. Schätzungen nach liegt die Zahl jedoch bei zwischen 10.000 und 14.000 Ferienwohnungen, da die Dunkelziffer weitaus höher ist. Allein bei Airbnb wurden nach eigenen Angaben noch vergangenes Jahr um die 20.000 Ferienwohnungen oder Zimmer von Berlinern angeboten.

Sind Ferienwohnungen generell verboten?

Ein generelles Verbot gilt zwar nicht, doch die Hürden durch das Gesetz sind so hoch, dass ein wiederholtes Untervermieten nicht mehr erlaubt ist. Bereits seit 2014 war es nicht mehr erlaubt, die ganze Wohnung wiederholt tages- oder wochenweise gegen Entgelt als Ferienwohnung zu vermieten. Es gab zwar eine Übergangsfrist, wodurch man Ferienwohnungen noch bis zum 30. April 2016 weiter legal vermieten konnte, doch auch diese ist nun abgelaufen.

Auch das Weitervermieten der Wohnung während des eigenen Urlaubs ist nur noch einmalig möglich. Und nein, damit ist nicht einmal im Jahr gemeint – sondern einmal während der gesamten Dauer des Mietverhältnisses. Die einzige Möglichkeit, überhaupt noch einen Teil seiner Wohnung weitervermieten zu können, ist, einzelne Zimmer zu vermieten, aber nur, wenn man gleichzeitig noch selbst 50 Prozent der Wohnung für sich nutzt. Das heißt, bei einer 2-Zimmer-Wohnung darf noch ein Zimmer vermietet werden, bei einer 4-Zimmer-Wohnung zwei, und so weiter. Notfalls wird dies sogar durch die Behörden durch eine Besichtigung der Wohnverhältnisse überprüft.

Gibt es Ausnahmen?

Der Senat hat drei Ausnahmen zugelassen, die den „Normalverbraucher“, also Privatpersonen, die zur Aufbesserung der eigenen Reisekasse die Wohnung vermieten, aber nicht wirklich helfen.

1.) Vorrangiges öffentliches Interesse: So können Ferienwohnungen in der Nähe von Einrichtungen wie die Charité beispielsweise erhalten werden, um Angehörigen von Patienten das ortsnahe Unterkommen zu ermöglichen.

2.) Die wirtschaftliche Existenz des Vermieters ist gefährdet: Die meisten dieser Anträge wurden aber abgelehnt mit der Begründung, dass die reguläre Vermietung als Wohnung genug Geld bringe.

3.) Der Vermieter schafft Ersatzwohnraum: Er muss also zusätzliche Wohnungen schaffen, die regulär vermietet werden.

Wie wird das Verbot kontrolliert?

Die dafür zuständigen Bezirke haben 34 neue Stellen bekommen, um die Einhaltung des Gesetzes zu überprüfen und durchzusetzen. Plattformen wie Airbnb wurden zudem dazu verpflichtet, Auskunft über die Vermieter zu geben. Diese haben jedoch darauf hingewiesen, die Daten ihrer Nutzer schützen zu wollen. Zusätzlich wurde eine Internetseite eingerichtet, auf der Nachbarn Ferienwohnungen anonym melden können.

MEINE MEINUNG

So weit nun zu den einzelnen Fakten. Ich möchte mich aber gerne noch persönlich dazu äußern.

Ja, der Wohnungsmarkt in Berlin ist unumstritten schwierig und beispielsweise Studierende, die nach Berlin ziehen wollen, haben es besonders schwer. Besichtigungen mit 70 anderen Leuten bei Wohnungen, die klein und dafür auch noch teuer sind, sind nicht inzwischen nicht mehr unüblich. Auch ich musste das schon mitmachen. Da fragt man sich zurecht: Wieso schafft es die Stadt nicht, für mehr bezahlbaren Wohnraum zu sorgen?

Und jetzt, wo gehandelt wird, ist man trotzdem nicht wirklich zufrieden. Der Anteil an Ferienwohnungen in der Hauptstadt liegt gerade mal bei ca. 1,5 Prozent – kann das der richtige Lösungsansatz sein? Menschen, die rechtmäßig ihre Wohnung bisher untervermietet haben, dies jetzt zu verbieten und das Eigentum unter staatliche Kontrolle zu stellen? – Erinnert eher etwas an kommunistische Verhältnisse.

Und was ist mit den Menschen, die sich ihre Existenz aus der Vermittlung solcher Wohnungen aufgebaut haben? Oder Familien mit Kindern, denen normale Hotels zu teuer sind und für die Privatwohnungen die bessere Alternative gewesen wären? Glaubt man wirklich, dass alles würde dem Tourismus und den Berlinern selbst nicht schaden? All das sind Fragen, die nur unbefriedigt beantwortet werden können.

Ich finde, die Menschen dafür zu bestrafen, dass es die Stadt nicht selbst schafft, neuen Wohnraum zu schaffen, ist der falsche Lösungsansatz. Und wird auch an der Wohnungssituation langfristig nichts entscheidend ändern.

Invisalign – die innovative Alternative zur Zahnspange für jedermann

Im vorherigen Blogpost habe ich ja bereits darüber geschrieben, wieso herkömmliche Zahnspangen für viele Menschen eine Belastung im alltäglichen Leben darstellen. Deshalb möchte ich nun genauer auf die neuste, innovative Methode der Zahnbegradigung eingehen – Invisalign.

Was ist Invisalign überhaupt?

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By Smikey Io (Own work) [CC BY-SA 3.0 or GFDL], via Wikimedia Commons

Wie bereits erwähnt, ist Invisalign eine neue und nahezu unsichtbare Methode der Zahnbegradigung. Nie zuvor war es leichter, das Lächeln, was man sich immer gewünscht hat, zu bekommen. Dank moderner 3D-Computertechnologien werden Modelle der Zähne erstellt, auf deren Basis man die individuell angepassten und transparenten Aligner anfertigt, die alle zwei Wochen durch ein neues Paar ausgetauscht werden. Sie bewegen nach und nach die Zähne in die gewünschte Position.

Wie läuft die Behandlung ab?

Grundlage des gesamten Behandlungsprozesses ist der Abdruck der Zähne, den der Invisalign-Anwender anfertigt, um sicherzustellen, dass die Zahnbegradigung mit dem Invisalign-System möglich ist. In den meisten Fällen ist dies aber der Fall. Der nächste Schritt ist die Erstellung eines Behandlungsplans mit Hilfe von einer Software, die speziell für 3D-Planungen zum Einsatz kommt. Schon anhand des Planes lässt sich erkennen, wie die Zahnbewegungen ablaufen werden und wie die Zähne im Nachhinein wahrscheinlich aussehen.

Wenn die Behandlung dann beginnt, trägt man jedes Set der individuellen Aligner für jeweils zwei Wochen. Bei jedem neuen Paar rücken die Zähne näher an die Endposition heran. Natürlich werden dabei regelmäßig die Zähne von dem Anwender kontrolliert, um auch garantieren zu können, dass alles nach Plan verläuft. Wie lange die Behandlung jedoch letztendlich dauert, kann nicht pauschal beantwortet werden. Dabei kommt es auch immer auf den Grad der Verschiebung und die persönlichen Voraussetzungen an. Normalerweise kann man aber davon ausgehen, dass die Behandlungsdauer in etwa der einer normalen Zahnspange entspricht.

Was sind die Vorteile der Invisalign-Behandlung?

Invisalign-Systeme sind innovativer und präziser als feste Zahnspangen und andere Systeme mit transparenten Alignern. Die Gründe dafür sind vielfältig: Offensichtlich ist es ein großer Fortschritt, Zahnbegradigung ohne Hilfe von Drähten und Brackets zu erreichen. Nicht nur ist das Gestell so nahezu unsichtbar, sondern auch das Zahnfleisch wird geschont. Zudem lassen sich die Aligner jederzeit entfernen, beispielsweise beim Essen, wodurch keine Einschränkung in der Nahrungsaufnahme entsteht. Feste Zahnspangen dagegen können nur von geschulten Fachkräften entfernt werden und auch das Reinigen der Zähne fällt dadurch unnötig schwer.

Für mich ist wohl die Diskretion der Aligner das größte Argument für das Invisalign-System. Egal zu welchem Anlass, man muss sich nicht schämen, sein breites Lächeln zu zeigen und notfalls kann man die Aligner auch rausnehmen.

Gibt es Invisalign-Systeme auch für Jugendliche?

Auch für junge Menschen ist die Behandlung mit dem Invisalign-System möglich und gerade auch für diese Zielgruppe besonders geeignet. Es gibt mehrere Behandlungsmöglichkeiten, die auf die unterschiedlichen Entwicklungsstadien der jugendlichen Zähne und des Kiefers abgestimmt sind. Manche Teenager können deshalb die gleiche Behandlung wie Erwachsene bekommen, für Jüngere gibt es Invisalign Teen. Der eigene Zahnarzt ist in dem Fall der beste Ansprechpartner, da er weiß, in welchem Entwicklungsstadium sich die Zähne befinden. Invisalign Teen ist mehr auf die Bedürfnisse von jungen Menschen abgestimmt, zum Beispiel durch kleine Extras wie farbige Indikatoren, die einen nötigen Wechsel der Aligner anzeigen oder kostenlose Ersatz-Aligner, die mitgeliefert werden.

Was kostet die Behandlung?

Die Kosten hängen – wie bei anderen kieferorthopädischen Behandlungen – vor allem von der Komplexität des Falls und dem Verlauf der Behandlung ab. Die Kosten für eine Invisalign-Behandlung sind in der Regel mit der einer normalen festen Zahnspange vergleichbar und liegen im Rahmen zwischen 3.500 und 6.500 Euro. Für einen genauen Kostenvoranschlag sollte man sich aber persönlich untersuchen und beraten lassen.

Ich hoffe, ich konnte eure Neugier für das Thema wecken und euch haben meine Infos weitergeholfen! Bis zum nächsten Beitrag!

Kieferorthopäden und Invisalign in Berlin

Kieferorthopädie und Invisalign – Ein Weg, um schiefe Zähne unsichtbar zu beseitigen

Wer an schiefen Zähnen leidet, sollte sich nach einem Kieferorthopäden umsehen. Das betrifft die Menschen überall auf der Welt und oftmals setzen die Zahnärzte dann Apparaturen ein, die mit dem Wort „klobig“ noch sehr freundlich beschrieben sind. Gerade Jugendliche empfinden das Tragen solcher Fremdkörper als echte Belastung und so dürfte ein neues und zugleich ungemein schonendes Verfahren aus Amerika zu einem großen Erfolg werden: Invisalign. Egal ob in Europa, Asien oder auch Australien – die Menschen werden diese Methode lieben, denn sie vollzieht die Richtung der Zähne geradezu unsichtbar! Wer das nicht glaubt, sollte hier ganz genau weiterlesen, schließlich geht es um nichts anderes als die Verbesserung der eigenen Ästhetik und damit des eigenen Wohlbefindens. In Berlin, meiner Heimatstadt, kann man Invisalign auch bei einigen speziell ausgebildeten Kieferorthopäden durchführen lassen, sollte sich aber im Vorfeld schon mal ein bißchen mit den Grundlagen auseinandersetzen. Dafür nun mein heutiger Blogeintrag.

Warum überhaupt Zahnspangen?

Eigentlich eine dumme Frage, denn wenn man mal einen Blick in die Geschichte dieser Apparate wirft wird ihre Bedeutung schnell klar: Bis zum Ende des Neunzehnten Jahrhunderts mussten Menschen mit Fehlstellungen im Zahnbereich einfach damit leben, oft unter Schmerzen, bis ihre Beißerchen schließlich ausfielen. Ursache dafür waren neben den auch heute noch oft zu beobachtenden genetischen Faktoren natürlich die Mangelernährung und eine schlechte Zahnpflege. Schließlich erfand Edward H. Angle eine neuartige Methode, die Druck auf schiefe Zähne ausübte und dadurch eine Begradigung versuchte. Die ersten Zahnspangen, aus Kautschuk hergestellt, waren nicht sonderlich bequem, im Gegenteil, und erst als man die wichtige Funktion des Kiefers und der Muskulatur im Mundraum verstand, ging es mit der Systematik der Zahnklammer richtig voran. Es war ja eigentlich ganz einfach: Ein Apparate nutzt die körpereigenen Wachstumsprozesse und Muskulaturverschiebungen und stellt dadurch ungerade Zähne wieder in gesunden Zustand. Da gab es verschiedenste Modelle, die ich hier nicht nennen kann und die unterschiedlichen Erfolg hatten beziehungsweise unterschiedlich gut vertragen wurden. Eines freilich war damals schon klar: Schön sind Zahnspangen keineswegs und wer eine tragen muss, bevorzugt in der Regel ein gelegentlich herausnehmbares Gestell. Leider verschreiben die Ärzte dieses sehr ungern, denn es verleitet zur Unterbrechung der Therapie, die eben nur bei dauerhaftem Einsatz funktioniert. Gerade junge Leute sind auf feste Gestelle überhaupt nicht erpicht und wenn es mal eine Mode gab, die Zahnspangen anpries, so war das wohl eher eine vorübergehende Erscheinung. Klar, alles kann sexy sein, selbst ein Holzbein, wenn man es richtig präsentiert und prominente Träger hat, doch im Alltag ist eine solch festsitzende Apparatur ziemlich hinderlich. Die Zähne lassen sich schlechter reinigen, ohne Chemie läuft da oft gar nichts. Reste der letzten Mahlzeiten verfangen und wer sich im Spiegel anschaut, muss schon viel Fantasie und Einbildungskraft besitzen, um das vollends attraktiv zu finden. Mangel bleibt Mangel und wenn dann mancher behauptet, das müssten die Kinder eben aushalten, ist in meinen Augen ein ziemlich rücksichtsloser Zyniker! Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Zahnspangen sind eine sehr sinnvolle und nützliche Erfindung, aber man sollte doch auch an dieser Stelle ein möglichst schonendes, kaum sichtbares und deshalb erträgliches Verfahren wählen – und genau zu diesem Zweck wurde Invisalign erfunden. Mehr dazu in meinem nächsten Blogbeitrag.

Asiatische Massagen

Berlin-Thai-122x300In Berlin gibt es ja auch die eine oder andere Anlaufstelle für Thai-Massagen. Ich meine damit nicht jene speziellen Verwöhnprogramme, wie sie in den Rotlichtvierteln mit einem „Happy End“ angeboten werden, sondern die medizinisch hochwirksamen Massagen, die ihren Ursprung in jahrtausendealten Verfahren haben. Dabei werden mittels spezieller Techniken Druckpunkte im Körper aktiviert und mit Hilfe zum Beispielen von heißen Steinen die Durchblutung und die Dehnbarkeit verbessert. Das ist ungemein effektiv und könnte auch in westlichen Gesellschaften uns allzu krummen Leuten sehr viel helfen. Freilich sind die Massagen in Berlin entweder sehr teuer oder sehr einfach gehalten. Als ich eine Zeitlang in Vietnam lebte, ging ich quasi jede Woche zu einem Spezialisten und es wurde für mich wie eine Art Droge! Das Wohlbefinden bessert sich zunehmend, man läuft gerade und wird sogar leistungsfähiger.

Zu Beginn sucht der Masseur oder die Masseuse mit geübten Fingern nach den Belastungspunkten und es hat mich immer wieder erstaunt, wie sie meine Verspannungen schon nach wenigen Minuten genau erkannt hatten. Ich brauchte überhaupt nicht darauf hinweisen, dass mein Nacken so wehtat, sie entdeckten das von ganz allein – und leiteten dann die entsprechenden Maßnahmen ein. Dabei gehen sie zwar ähnlich vor, doch jeder hat zumeist irgendeine Art Spezialität auf Lager: So gab es eine Massage, die stellte sich auf meinen Rücken, wippte eine Weile mit den Füßen und plötzlich schob sie mit den Zehen meine Wirbel zusammen, dass ich dachte, ich werde neu zusammengesetzt! Unfassbar genial! Es knackte und knirschte und ich fühlte, wie das Blut in meinem Rücken zu zirkulieren begann. Danach massieren die geübten Spezialisten auch Beine, Nacken, Füße und Kopf auf das Angenehmste und man kann regelrecht süchtig danach werden. Mittels heißer Steine wird die Durchblutung zusätzlich angeregt und wer es wünscht, kann sich den Nacken sogar ausrenken lasst. Das knirscht dann noch viel mehr und die häufig verbreiteten Spannungskopfschmerzen verfliegen. Viele Leute wissen gar nicht, dass Kopfschmerzen von verspannten Muskeln in Rücken und Nacken herstammen und sie nehmen fleißig Schmerztabletten – eine echte Massage würde da viel mehr und vor allem dauerhaft helfen! Ich kann jedem nur mal empfehlen, das auszuprobieren – es lohnt sich! Und keine Sorge vor irgendwelchen schmuddeligen Kommentaren aus dem Bekanntenkreis: Die medizinisch wirksame Massage ist uralt, bewährt und sie hilft wirklich. Sie ist in Asien überall Standard und wird – auch aufgrund der Hitze – von vielen Leuten neben der gesunden Ernährung statt des Sport für die schlanke Linie und damit natürlich auch für die Erhaltung der Gesundheit genutzt. Kein Wunder, dass dort Gelenkschmerzen und dergleichen viel weniger verbreitet sind als bei uns – obwohl die Menschen in vielen Fällen noch immer von schwerer körperlicher Arbeit leben und im Haushalt auf so gut wie keine Hilfsmittel zurückgreifen können. Was hingegen in den Bordellen usw. angeboten wird, hat mit Thai-Massage rein gar nichts zu tun!

Über mich und meinen Blog

Berlin-Buddha-198x300Herzlich willkommen in meiner Drachenmanufaktur! Wie Ihr Euch sicher denken könnt, werden hier keine Drachen hergestellt, das ist leider nicht möglich, wohl aber bin ich bestrebt, Euch über geniales Handwerk aus aller Welt zu berichten – immer wieder auch im Zeichen des Drachens! Dabei lege ich meinen Fokus gerade auf die Gesundheit und damit zusammenhängende Entwicklungen. Ich habe lange in Asien gelebt und dort fertigt man – traditionell dem Drachen zugehörig – Salben, Prothesen, aber auch solche Sachen wie orthopädische Strümpfe mit Materialien, die irgendwie auf Natur und angebliche Magie zurückgeführt werden. Aber das ist längst nicht alles, denn ich verweigere mich natürlich auch nicht solchen genialen Erfindungen wie der neusten Zahnspange, Augenoperationen oder Haarverpflanzung. Nur Dummköpfe glauben, dass die Asiaten hinter dem Mond und zwischen den Reisfeldern leben, im Gegenteil: Dort gibt es moderne Kliniken wie hier in Berlin und jeder auch nur erdenkliche Gesundheitsfortschritt wird praktiziert, gerade in der ästhetischen Chirurgie und Orthopädie. Ich fand dieses Zusammenspiel aus Ost und West immer ziemlich interessant und werde über alle möglichen Entwicklungen berichten. Meine Leser sollen sich gut informiert fühlen und zeitgleich etwas über den aktuellen Zeitgeist erfahren. Denn ich glaube, dass Schönheit und Gesundheit immer auch von der Zeit und den technischen Möglichkeiten der Medizin abhängen und warum sollte man zum Beispiel heutzutage noch Brillen oder klobige Zahnspangen tragen, wenn es viel bessere Methoden gibt? Die Leute in China oder Japan sind da oft viel lockerer als wir, das denkt man gar nicht und ich finde es toll, dass es in Berlin vergleichbare Angebote gibt. Wir alle streben doch danach, gut auszusehen und attraktiv zu erscheinen, wir alle wollen möglichst lange gesund und schön bleiben – das ist uns nunmal eingegeben und die Welt wäre doch viel ärmer dran, wenn wir alle in abgerissenen Lumpen, ungewaschen und mit fettigen Haaren herumlaufen würden! Die alten Kulturen hatten das längst kapiert und was man damals mit Kräutern kurierte, gleicht heute die modernste Medizin aus. Wir sind damit quasi selber zu einer Art Drache geworden, wir leben unsere Gesetze selber und gestalten die Welt nach unserem Gusto. Keine Sorge, ich rufe hier nicht zum Egoismus und zur rücksichtslosen Plünderung des Planeten auf, wer solches meint aus meiner Analogie zum Drachen herauslesen zu müssen, der täuscht sich gewaltig. Asien-Berlin-Kultur-300x177Ich finde vielmehr, dass ein solches Fabelwesen wie der Drache ungeheuer inspirierend ist und uns Menschen (das haben die Leute in Asien sehr wohl verinnerlicht) zu besonders wertvollem Selbstbewußtsein anstacheln kann. Ein Selbstbewußtsein, das sich eben nicht über andere hinaushebt, sondern vielmehr den Mitmenschen die Hand reicht, um in Frieden und Wohlstand die Welt zu gestalten. Und wäre es denn verfehlt, eine gesunde und schöne Menschheit zu fordern, die niemanden unterdrückt und die mittels der durch uns allein erlangten Technik das Leben immer besser macht? Es geht hier überhaupt nicht gegen Menschen mit Behinderungen oder gegen Leute, die irgendwelche Einschränkungen haben, im Gegenteil: Jedem der es will, sollte mit Hilfe ästhetischer Medizin geholfen werden! Im Zeichen des Drachen schreibe ich diesen Blog und ich hoffe auf viele interessante Diskussionen. Unsere Zeit spannend wie keine zuvor, wächst die Welt doch zusammen und Ost und West profitieren von dem Erfahrungsschatz jeder Seite. Das zu verstehen und zu nutzen ist Aufgabe unserer und aller noch kommenden Generationen – Packen wir es an!